Artikelarchiv des Ministers Antoniadis

24.06.2016
Kindergeld: Treffen mit Flandern, Luxemburg und DG

Antoniadis: „DG auch in der Kindergeldpolitik Brückenbauer“

Auf Initiative von Antonios Antoniadis kam der DG-Familienminister am vergangenen Montag, den 13. Juni, in Luxemburg mit seinen flämischen und luxemburgischen Amtskollegen, Jo Vandeurzen und Corinne Cahen, zu einem Arbeitstreffen zusammen. Auf der Tagesordnung stand dabei die Gestaltung des Kindergeldes.

Im Rahmen der sechsten Staatsreform werden die Gemeinschaften die Zuständigkeit der Gestaltung des Kindergeldes vom belgischen Föderalstaat übernehmen. Den Ausstieg aus dem bisherigen System wollen die Teilstaaten gleichzeitig vornehmen. „Es ist uns wichtig, gemeinsam auszusteigen, um keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand zu verursachen“, so DG-Familienminister Antonios Antoniadis.

Als Richtdatum gilt inzwischen der 1. Januar 2019. Bis dahin wollen die drei Gemeinschaften die Vorbereitungen zur Übernahme der Zuständigkeit abgeschlossen haben. „Ab diesem Moment wird die DG dann integral für die Gestaltung des Kindergeldes zuständig sein.“

Auch Luxemburg steht vor einer Änderung der entsprechenden Gesetzgebung. Dort wird jedoch bereits zum 1. August dieses Jahres ein neues System eingesetzt. „Ähnlich wie bei uns soll das neue System zu einer Vereinfachung führen“, so Antoniadis weiter. „Für jedes Kind wird der gleiche Kindergeldsatz bezahlt, zuzüglich etwaiger Zuschläge. Das ist auch für die DG vorgesehen.“

Im Zuge der Vorbereitung der Übernahme der Zuständigkeit sei das Treffen sowohl für Minister Antoniadis als auch für seinen Amtskollegen Vandeurzen interessant gewesen. „Der Austausch, sowohl innerbelgisch als auch international, ist äußerst wichtig. Es freut mich, dass die DG auch im Bereich der Kindergeldpolitik ein Brückenbauer ist.“

Die Idee eines Austauschs entstand im Rahmen einer Arbeitssitzung des DG-Ministers mit seinem flämischen Kollegen. Sowohl Flandern als auch die DG werden ähnlich wie das Großherzogtum mit einem Übergangssystem für alle Familien arbeiten, die im neuen System benachteiligt werden würden.

„Ziel der Regierung ist es, dass ab dem 1. Januar 2019 keine Familie in Ostbelgien weniger Kindergeld bekommen sollte als im jetzigen System. Laut ersten Simulationen können sich mehr als die Hälfte der Haushalte sogar auf ein höheres Kindergeld freuen.“