14.03.2017
61,3 Mio EUR in Infrastrukturen investiert

Regierung zahlte Vorschüsse in Höhe von 22 Millionen EUR aus

Wie Finanzminister Oliver Paasch nun mitteilte, hat die Regierung Vorschüsse in Höhe von 22 Millionen EUR auf Infrastruktursubsidien ausgezahlt. 38 Projektträger erhielten einen Vorschuss in Höhe von 90 % der Beträge, die die Deutschsprachige Gemeinschaft zur Verwirklichung ihrer Vorhaben beisteuert.

Davon profitierten insbesondere Projekte im Bildungsbereich (wie die Grundschulen von Deidenberg, Burg Reuland, Hergenrath, Kelmis, Walhorn, Lontzen, Recht und Rodt) und im Sozialbereich (wie der Hof Peters, die WG Lommersweiler, die Behindertenstätte Eupen, das Marienheim Raeren und die Tagesstätte Meyerode).

Diese Vorgehensweise der Regierung sei relativ neu, erklärte Oliver Paasch. Durch diese Vorschussregelung werde die Liquidität von Projektträgern (insbesondere der Gemeinden) deutlich verbessert, so der Eupener Regierungschef. Gleichzeitig sei damit auch ein Vertrauensvorschuss an die Projektverantwortlichen verbunden.

Finanzminister Paasch erinnerte daran, dass die Regierung im Rahmen ihrer finanzpolitischen Strategie massiv Investitionen vorziehe, um kommende Generationen zu entlasten.

Laut provisorischer Endabrechnung hat die Regierung im vergangenen Jahr 61,3 Millionen EUR in ostbelgische Infrastrukturen investiert. Schwerpunkte seien in diesem Zusammenhang Schulen, Sozialeinrichtungen, Altenheime, Krankenhäuser und Sportanlagen gewesen.

 

(Siehe dazu auch beigefügte Auflistung)