23.03.2017
Schüleraustauschprojekt zwischen Tirol und Ostbelgien

Siebte Runde für „Freundschaft – gemeinsam bewegt“

Mitte März waren auf dem Gelände der Kinderskischule Scheffau in Österreich noch mehr strahlende Augen zu sehen als sonst: Im Rahmen der siebten Auflage des Schüleraustauschprojektes „Freundschaft – gemeinsam bewegt“ hatten 21 ostbelgische Schüler der Sekundarabteilung des Zentrums für Förderpädagogik die Möglichkeit, während einer Woche in Tirol Skifahren zu lernen.

Scheffau liegt am Fuße des Naturschutzgebietes Wilder Kaiser und ist nun schon zum siebten Mal Schauplatz des Schüleraustauschprojektes zwischen Tirol und Österreich. In diesem Jahr waren es insgesamt 21 ostbelgische Schüler mit einer Beeinträchtigung, die gemeinsam mit ihren Begleitpersonen die Tiroler Gastfreundschaft genießen durften und im Rahmen der Sport- und Projektwoche neben dem Skifahren ein abwechslungsreiches Programm geboten bekamen.

Im Herbst besuchen dann die Kinder einer sonderpädagogischen Einrichtung aus Schwaz in Tirol mit ihren Betreuern das ostbelgische Bütgenbach.
Ziel des Austauschprojektes zwischen Tirol und Ostbelgien ist es, Schülern mit Beeinträchtigung  die Möglichkeit zu geben, neben den sportlichen und kulturellen Aktivitäten, neue Erfahrungen zu sammeln. Die Eindrücke der Begegnungswoche sollen ihr Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit stärken.

Bildungsminister Harald Mollers, der gemeinsam mit den Projektinitiatoren, ehrenamtlichen Helfern und politischen Vertretern aus Ostbelgien und Österreich der Eröffnungsfeier beiwohnte, erklärte: „Das Projekt leistet einen unglaublich wertvollen pädagogischen Beitrag zur Entwicklung der jungen Menschen und fördert ihre gesellschaftliche Teilhabe. Ihre Beeinträchtigung verliert an Bedeutung. Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, die Initiatoren und Projektverantwortlichen in ihrem unermüdlichen Einsatz zu unterstützen und ihnen für ihre Arbeit zu danken.“

Dank der Erlöse verschiedener Veranstaltungen, der finanziellen Beteiligung der KIWANIS-Serviceclubs aus Tirol und Ostbelgien, dank der Patenschaften und der finanziellen Unterstützung des Landes Tirol und der Deutschsprachigen Gemeinschaft konnten die Projektverantwortlichen in den letzten sieben Jahren jedem Schüler des ZFP die Chance bieten, an der Reise teilzunehmen.