25.01.2017
Veranstaltungsreihe „Ostbelgien und Du“: Integration von Kindern mit einer Beeinträchtigung in Regelschulen

Die inklusive Schule: wenn Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam die Schulbank drücken

Veranstaltungsreihe „Ostbelgien und Du“: Integration von Kindern mit einer Beeinträchtigung in Regelschulen

Die inklusive Schule: wenn Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam die Schulbank drücken

Seit mehr als 10 Jahren strebt die DG danach, Schüler mit einer Beeinträchtigung in Regelschulen (Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen) zu integrieren. Doch inwiefern gelingt das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung? Was erleichtert oder erschwert diese Integration? Um das herauszufinden, haben die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und die Aktion CAP48 der Universität Neu-Löwen (UCL) eine Studie in Auftrag gegeben. Am 1. Februar werden die Resultate im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ostbelgien und Du“ öffentlich vorgestellt.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Marianne Frenay und Dr. Julia Schmitz, der aus Ostbelgien stammenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Fakultät der Psychologie und Erziehungswissenschaften der Katholischen Universität Neu-Löwen (UCL), wurden in der Periode August 2015 bis August 2016 Betroffene aus der gesamten DG anhand von Fragebögen und Interviews befragt.

Was wurde erforscht?

Verschiedene Faktoren, die den Verlauf der Integration beeinflussen können:

  • Vorhandene Kenntnisse bzgl. Gesetzgebung, Beeinträchtigung, möglicher Hilfsmaßnahmen

  • Einstellungen und Wertvorstellungen

  • Zusammenarbeit verschiedener Akteure

  • Vorhandene Hilfsmaßnahmen

  • Die Entwicklung des Kindes: schulische Leistungen, Selbstachtung, Autonomie, soziale Kontakte

Die Studie identifiziert bestehende, erfolgreiche Integrationsmethoden und Best Practices und beschreibt Bedingungen, die eine bestmögliche Unterrichts-, Lern-, und Schulsituation an Regelschulen für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf ermöglichen.

Und jetzt?

Am 1. Februar (um 19 Uhr im Europasaal des Ministeriums der DG) werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ostbelgien und Du“ die Resultate der Studie den Betroffenen und der breiten Öffentlichkeit präsentiert.  Anschließend findet ein Meinungsaustausch statt. In einem zweiten Schritt sollen die Ergebnisse der Studie und die Erkenntnisse aus den Diskussionen in die Ausarbeitung von konkreten Maßnahmen einfließen.

Diskutieren Sie mit!

Alle Betroffenen, Eltern, Schulen und Partnereinrichtungen sind herzlich eingeladen, sich am Meinungsaustausch zu beteiligen, damit auch ihre Erfahrungen in die Diskussion einfließen… damit Kinder mit einer Beeinträchtigung morgen noch besser ihren Platz in unseren Regelschulen finden.

Programm

19:00 Uhr - Einleitung durch Bildungsminister Harald Mollers

19:15 Uhr - Vorstellung der Ergebnisse der Studie durch die Forschungsbeauftragten der UCL, Prof. Dr. Marianne Frenay und Dr. Julia Schmitz

20:00 Uhr - Frage- und Diskussionsrunde

20:30 Uhr - Umtrunk und Austausch

Bitte melden Sie sich an unter anmeldungen@dgov.be, Tel. 087 / 596 400

 

Veranstaltungsreihe  Ostbelgien und Du: Wie gestalten wir unsere Zukunft?

Wie schaffen wir es, Kinder mit einer Beeinträchtigung optimal in unseren Regelschulen zu integrieren? Was funktioniert und was funktioniert nicht? Und welche Bedingungen braucht es, damit Kinder mit und ohne Beeinträchtigung morgen noch besser gemeinsam lernen?
Die Zukunft beginnt jetzt. Heute stellen wir die Weichen für das Ostbelgien von morgen. Ob Förderung der Kreativwirtschaft, Sicherung der Gesundheitsversorgung, das Konzept gegen den Lehrermangel oder die Onlinebuchung von Kinderbetreuungsplätzen – mit der Veranstaltungsreihe Ostbelgien und Du stellt die DG die Zukunftsprojekte des Regionalen Entwicklungskonzepts vor. Seien Sie jetzt dabei und gestalten Sie die Zukunft mit.